CoWork: für dich – fürs Land!

Ein Wettbewerb im LandFrauen-Projekt „Coworking im ländlichen Raum – Vereinbarkeit leben, neue Arbeitsorte schaffen!“

Kreisverbände und Ortsvereine können ab sofort ihre Bewerbungsunterlagen einreichen, um im Zeitraum April bis Juni 2021 einmalig für insgesamt 4 Wochen einen Coworking-Container als Coworking-Space vom NLV in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft CoWorkLand gestellt zu bekommen.
Eine gute Gelegenheit, auch Ihren Menschen vor Ort einen Einblick in Coworking zu geben!

Die Bewerbungsfrist des Wettbewerbs läuft vom 22.09.2020 bis 09.11.2020. Eine Jury entscheidet, wer den Zuschlag erhält und für 4 Wochen den Coworking-Container gestellt bekommt.
Die Kosten für die Bereitstellung des Coworking-Containers werden aus Projektmitteln des NLV getragen.

Wettbewerbsunterlagen können Sie hier herunterladen.

Coworking – Was ist das eigentlich?

Coworking bedeutet wörtlich übersetzt „nebeneinander arbeiten“ und findet in Coworking-Spaces statt. Coworking-Spaces können als „dritte Orte“ gesehen werden. Neben dem klassischen Arbeitsplatz im Betrieb und dem eigenen Zuhause, bieten Coworking-Spaces eine alternative Möglichkeit des Arbeitens an. Im Coworking-Space treffen Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen aufeinander. Durch gemeinsame Nutzung und Interaktion können Synergieeffekte entstehen, die bestenfalls zu neuen Projekten führen. Veranstaltungen und Workshops von und für Coworker*innen fördern den Gemeinschaftsgedanken und gleichzeitig die berufliche Weiterbildung der Coworker*innen.
Das Miteinander und die Gemeinschaft innerhalb der Coworking-Spaces bilden einen großen Vorteil gegen­über dem Arbeiten im Home-Office, wo man sich beruflich und sozial oft isoliert sieht.
Zu Beginn war Coworking als reines Phänomen in Großstädten zu beobachten. Inzwischen hat sich das Konzept weltweit sowohl als neue Arbeitsform im Sinne der Arbeit 4.0 als auch als Instrument der Regional­entwicklung etablieren können. In den letzten Jahren findet daher Coworking immer öfter den Weg in den ländlichen Raum.
Die Errichtung von Coworking-Spaces im ländlichen Raum bietet großes Potenzial, um eine nachhaltige Entwicklung der jeweiligen Regionen zu fördern. Coworking-Spaces verbinden u.a. die Themen Leerstandmanagement und Weiterentwicklung der ländlichen Räume. Sie leisten einen wertvollen Beitrag, um Landflucht, Urbanisierung und Abwanderung aus den ländlichen Regionen entgegenzuwirken.
Zudem kann Coworking in Regionen mit hohem Pendler*innen- und Verkehrsaufkommen dieses reduzieren. Durch kürzere Arbeitswege gelingt es, Emissionen einzusparen und ressourcenschonend zu handeln. Neben dem Umweltaspekt entsteht für Pendler*innen selbst ein Zugewinn an Lebensqualität und eine höhere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Eine Erklärung zu Coworking finden Sie hier.

Der NLV sieht in Coworking eine große Gelegenheit, auf ländliche Regionen als Arbeits- und Lebensraum aufmerksam zu machen und damit langfristig den ländlichen Raum zu stärken. Somit bietet Coworking nicht nur Frauen eine große Chance. Es ist auch ein Instrument der Regionalentwicklung und dient durch kürzere Arbeitswege dem Klimaschutz.

Wir bedanken uns für die finanzielle Förderung des Projektes beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

 

 

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